Sierra Leone

Die DAHW in Sierra Leone

Die DAHW ist seit 1966 in Sierra Leone tätig und führt unter anderem regelmäßige Leprakontrollmaßnahmen im Land durch, wodurch die Lepra-Fallrate bereits deutlich reduziert werden konnte. Daneben werden Lebensmittel an besonders arme Menschen verteilt und kostenfreie Medikamenten ausgegeben. Ein Fokus liegt zudem auf dem Auf- und Ausbau der sozialen und wirtschaftlichen Rehabilitation von ehemaligen Lepra-Patient*innen. So werden beispielsweise Hausbauprogramme finanziert, Sozialprogramme durchgeführt und Maßnahmen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung umgesetzt sowie Mikrokredite zum Aufbau einer Selbstständigkeit vergeben. Durch Aufklärung zu Lepra und zu den Rechten von Menschen mit Behinderung wird das Stigma der Krankheit abgebaut und das Selbstbewusstsein von Betroffenen gefördert.

Auch Tuberkulose spielte in der Arbeit der DAHW immer eine große Rolle: TB war viele Jahre lang eine der häufigsten Todesursachen in Sierra Leone. Das Hilfswerk unterstützte beim Aufbau eines nationalen TB-Kontrollprogramms und finanziert bis heute seine Arbeit. Auch das 1992 eingerichtete nationale Referenzlabor für Tuberkulose wird insbesondere in den Bereichen Logistik und technische Ausstattung intensiv von der DAHW unterstützt. Ein weiterer Schwerpunkt der Tätigkeit der DAHW liegt in der Aus- und Weiterbildung von medizinischem Personal in den wenigen Gesundheitseinrichtungen und Hospitälern des Landes, um die richtige und frühzeitige Diagnose und Behandlung von Lepra und TB zu verbessern.

 

In vielen Ländern des globalen Südens werden Kinder oft kreativ um Spielzeug aus alten Sachen zu basteln. Wie z.B. ein Spielzeugauto aus Holt und alten Dosen. 

Bastelanleitung Dosenauto

 

Entfernung von Karlstadt: 
rund 16500km